Pressemitteilung Piratenpartei :: NDR gegen die freie Meinungsäußerung

Der freie Journalist und GEZ-Kritiker Bernd Höcker erhielt kürzlich ohne jegliche Vorwarnung eine Abmahnung mit einem Gegenstandswert von 50.000 Euro. Der Kläger ist Herr Klaus Siekmann, Justiziar des NDR. Er verlangt, dass Teile von Höckers Internetseite “www.gez-abschaffen.de” stark überarbeitet werden. Letztlich sollen dadurch Beiträge verschwinden, die Methoden der GEZ bei der Gebühreneintreibung beschreiben und außerdem zeigen, wie man sich dagegen wehren kann.

Nach Ansicht der Piratenpartei ist dies ein weiteres Beispiel dafür, wie in Deutschland von einer staatlichen Stelle Zensur betrieben wird, um einem Kritiker das Wort zu verbieten. Dies widerspricht dem Recht auf freie Meinungsäußerung.
Gegen die Inhalte auf der Internetseite konnte nicht direkt vorgegangen werden, denn es wurde »niemals eine Tatsache falsch dargestellt oder jemand (…) beleidigt«, schreibt Bernd Höcker [1]. Daher berief sich Klaus Siekmann als hauseigener Jurist des NDR darauf, dass seine Persönlichkeitsrechte durch eine namentliche Nennung im Rahmen der Berichterstattung verletzt wurden. Höcker unterzeichnete aufgrund des immens hohen Streitwertes von 50.000 Euro eine Unterlassungserklärung und ist daher nun verpflichtet, große Teile seines Weblogs zu entfernen. Höcker selbst schreibt in Bezug auf die Abmahnung: »Dies ist ein dunkler Tag für die freie Berichterstattung«.

»Ich erwarte von einem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, dass er eine freie Berichterstattung fördert und nicht unterdrückt. Alles andere ist mit seinem Programmauftrag nicht zu vereinbaren. Die GEZ unterliegt keiner wirklichen Kontrolle, und dass Höcker hier mit rechtlichen Tricks mundtot gemacht wurde, ist ein Skandal«, sagt Nico Kern, Spitzenkandidat der Piratenpartei bei der kommenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen.

Höcker setzt sich schon seit mehreren Jahren intensiv mit der GEZ auseinander und sieht es als seine Aufgabe an, über die Arbeitsweise der Verwaltungsgemeinschaft aufzuklären und deren rechtsstaatliche Konformität zu hinterfragen. Anhand vieler Fallbeispiele konnte er zeigen, wie die GEZ »sowohl durch stures Durchhalten als auch mit juristischen Tricks, die keine andere Behörde anwendet, die Bürger drangsaliert« [1]. Außerdem gibt der Journalist Hinweise darauf, wie sich Betroffene »unter Anwendung eines grundgesetzlich verbrieften Rechts« gegen eine Zwangsanmeldung wehren können [2]. Dem NDR war er aufgrund vergangener Streitigkeiten und natürlich wegen der Inhalte seiner Veröffentlichungen schon länger ein Dorn im Auge.

Die von Siekmann beanstandeten Berichte haben sich bereits vor dem Löschen durch Höcker im Internet verbreitet [3]. Höcker selbst startete die Kampagne “Käse für den NDR!” und ruft Sympathisanten dazu auf, Briefe mit Käse an den Intendanten des NDR zu schicken [1].

Quellen:

[1] http://gez-abschaffen.de/meinezwangsanmeldung.htm

[2] http://www.gez-abschaffen.de/Zwangsanmeldungen.htm

[3] http://web.archive.org/web/20080602034952/www.gez-abschaffen.de/meinezwangsanmeldung.htm

Quelle: http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung-100102-NDR-gegen-die-freie-Meinungsaeusserung

Petition: Schuldrecht – Kostenfreiheit bei fristgerechter Beseitigung des Abmahngrundes

Bitte Mitzeichnen !!!!!

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Abmahnungen im Internet einer kostenlose Vorstufe bedürfen.

Begründung

Abmahnungen im Internet sollen in Zukunft eine für den beklagten kostenlose Vorstufe bekommen.
Der Abmahner soll mit dem Beklagten in Kontakt treten und diesem seinen Abmahngrund mitteilen und diesem so eine Möglichkeit geben um diesen möglichen Verstoß innerhalb von einer Frist zu beseitigen.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8308

Bundestags-Petition für Open Access

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass wissenschaftliche Publikationen, die aus öffentlich geförderter Forschung hervorgehen, allen Bürgern kostenfrei zugänglich sein müssen. Institutionen, die staatliche Forschungsgelder autonom verwalten, soll der Bundestag auffordern, entsprechende Vorschriften zu erlassen und die technischen Voraussetzungen zu schaffen.

Begründung

Die öffentliche Hand fördert Forschung und Entwicklung nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung jährlich mit etwa 12 Milliarden Euro. Die Ergebnisse dieser Forschung jedoch werden überwiegend in kostenpflichtigen Zeitschriften publiziert. Es ist nicht angemessen, dass der Steuerzahler für die von ihm finanzierten Forschungsergebnisse erneut bezahlen muss.

Wegen der hohen Kosten und der Vielzahl wissenschaftlicher Zeitschriften sind Forschungsergebnisse nur in wenigen Bibliotheken einsehbar. Den meisten Bürgern ist der Zugang zu der von ihnen finanzierten Wissenschaft dadurch nicht nur erschwert, sondern de facto ganz verschlossen.

Den Bürger von der Wissenschaft auszusperren ist nicht nur schädlich, sondern auch unnötig. Andere Länder haben vergleichbare Vorhaben bereits umgesetzt. Die US-Amerikanische Behörde National Institutes of Health (NIH) verlangt, dass alle von ihr finanzierten Publikationen binnen 12 Monaten an einem zentralen Ort öffentlich zugänglich sind. Die grundsätzliche Struktur des wissenschaftlichen Publikationswesen verändert sich hierdurch nicht.

Quelle : epetitionen.bundestag.de

Wieviele Piraten braucht man um eine Glühbirne zu wechseln?

Wieviele Piraten braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?
1. Einen Pirat der im Wiki nachschlägt, wie man eine Glühbirne wechselt.
2. Einen Pirat, der auf der Aktive-Liste die Notwendigkeit zum Wechseln der Glühbirne diskutiert.
3. Eine Piratin aus dem Technikteam, die die Glühbirne schnell mal wechselt, ohne es weiter anzukündigen.
4. Ein Dutzend Piraten, die einen Misstrauensantrag einreichen, weil das Wechseln der Glühbirne nicht ausreichend transparent gestaltet wurde.
5. Eine “AG Glühbirnen”, die sich beschwert, nicht um Rat gefragt worden zu sein.

Via:   http://www.mela.de/archives/1132-Wieviele-Piraten-braucht-man-um-eine-Gluehbirne-zu-wechseln.html

http://www.burks.de/burksblog/2009/11/08/wieviele-piraten-braucht-man-um-eine-gluhbirne-zu-wechseln-update

Die #Piraten erreichen aus dem Stand 2% bei der Bundestagswahl 2009

Die Iserlohner Piraten sind mit dem Ergebnis der Bundestagswahl 2009 sehr zufrieden, denn die Piratenpartei erreichte aus dem Stand 2% der Stimmen im gesamten Bundesgebiet. Dies ist ein klares Zeichen, dass unsere Themen wichtig sind und sich viele Menschen von den etablierten Parteien nicht vertreten sehen.

Im Märkischen Kreis erreichte die Piratenpartei mit 3.211 Stimmen, was 1,5% der abgegebenen Stimmen entspricht, ebenfalls ein respektables Ergebnis. Den 3.211 Wählern scheint es wichtig zu sein, dass die Piraten im Kreis weiter aktiv sind und diesem Wunsch werden wir im Rahmen unserer Möglichkeiten in Iserlohn und Umgebung selbstverständlich gerne nachkommen.

Deswegen laden wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein mit uns am Dienstag Abend (29.09.09) um 20 Uhr im Billardcafé Piraten zu disktuieren. Gerade die uns bevorstehenden 4 Jahre einer Schwarz-Gelben Koalition werfen viele interessante Fragen auf, z.B. ob die FDP ihr Wahlversprechen sich für mehr Bürgerrechte einzusetzen einhalten wird, oder ob diese Versprechen im Laufe der Koalitionsverhandlungen über Bord geworfen werden.

Zudem werden wir kommenden Dienstag über eine Crew-Gründung, einen neuen Termin für den Stammtisch und über den Wahlkampf bei der NRW Landtagswahl 2010 sprechen.

Komm vorbei, gestalte mit, werde Pirat!

Klarmachen zum Ändern!

via piratenpartei-iserlohn.de