In Olpe werden Nist- und Überwinterungshilfen für Insekten angelegt, bei Dortmund der Außenbereich eines Kindergartens neu gestaltet, in Neheim die Terrasse und der Innenhof eines Altenpflegeheims aufgepeppt. Für sich genommen ist schon jedes einzelne Projekt eine Menge Arbeit. Aber was Deutschland vom 7. bis 10. Mai erleben wird, ist bis jetzt noch nie da gewesen: Mit „Uns schickt der Himmel“ wird der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in 14 Diözesen und sieben Bundesländern in gleichzeitig über 2.700 Projekten die Welt ein Stück besser machen. Allein im Erzbistum Paderborn laufen über 280 Projekte.
Ob die Gruppen ihre Aufgabe erst am 7. Mai bekommen oder sich diese schon vorher selbst ausgesucht haben: Die meisten Projekte stehen jetzt fest. Die Neugestaltung von Kriegsgräbern, der Bau eines Menschenkickers, das Anlegen eines Sinnespfads, einen Reitplatz für ein Kinderheim bauen: Alle der im Erzbistum Paderborn derzeit 281 fest angemeldeten Gruppen haben ab dem 7. Mai genau 72 Stunden Zeit, eine gemeinnützige soziale, ökologische, interkulturelle oder politische Aufgabe zu lösen.
„In den Projekten übernehmen Kinder und Jugendliche Verantwortung und gestalten Gesellschaft“, so BDKJ-Diözesanvorsitzender Matthias Schmidt. „Wir wollen zeigen, wie lebendig Kirche ist“, so Schmidt weiter. Denn die Kinder und Jugendlichen in den Projekten würden nicht nur ein Zeichen der Solidarität setzen, sondern sich auch zu ihrem Glauben bekennen. „Aus ihrem christlichen Glauben und ihrem eigenen Handeln verändern sie die Welt. Für einige kann es ein Ansporn sein, dem Beispiel Jesu Christi zu folgen. Auf jeden Fall gehört für katholische Jugendverbände Glauben und Handeln zusammen.“
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